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Apfelwein.

Heimat.

Liebe.

Die Kelterei Steden stellt neben Apfelwein, auch Apfelsaft und diverse Destillate her. Unsere Produkte stammen ausschließlich aus Oberursel. 


Über jeden neuen und selbstverständlich jeden alten Kunden freuen wir uns, denn er unterstützt durch sein Kaufverhalten nachhaltig die Erhaltung und Pflege von Streuobstwiesen direkt vor der Oberurseler Haustür. Apfelweintrinker tragen in vorzüglicher Weise zum Schutz der Natur und der Landschaft bei. Sie betreiben direkten Naturschutz.

Ab Mitte September stehen euch unsere Tore der Lohnkelterei offen und ihr könnt eure eigenen Äpfel bei uns pressen lassen.

Wir haben jeden Freitag von 16:30 bis 18:30 Uhr unseren Hofladen für euch geöffnet. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Über Uns

 

Kelterei Steden

Seit mehr als 30 Jahren befindet sich unsere Kelterei nun schon inmitten der Oberurseler Altstadt. Aus einem alteingesessenen Bauernhof wurde nach und nach ein Familienunternehmen, das sich zunehmend auf die Apfelweinproduktion konzentrierte. 

Aus alten Streuobstwiesen mit vorrangig Mirabellenbäumen wurden Streuobstwiesen 

mit vielen verschiedenen und vor allem alten Apfelsorten. Unsere Äpfel stammen 

ausschließlich von unseren eigenen oder Streuobstwiesen aus Oberursel und näherer Umgebung.

Anlage und Produktion 

Wir als Kelterei kümmern uns aktiv und in vielfältiger Art und Weise um den Erhalt der Streuobstwiesen in und um Oberursel im Taunus. Wir bewirtschaften neben rund 20 ha Ackerland auch knapp 4 ha Streuobstwiesen, vor allem mit Äpfeln, Birnen, Mirabellen, Zwetschgen und Kirschen. Auch von den äußerst selten gewordenen Speierling-Bäumen

hegen und pflegen wir acht Stück. Die etwa 1.200 Bäume werden jedes Jahr von uns als Familienbetrieb geschnitten und geerntet. Den Großteil der Bäume stellen Äpfel dar, die in unserer Lohnkelterei zu dem Hessischen Nationalgetränk Apfelwein, und Apfelsaft verarbeitet werden. Oder über weitere Veredelungsschritte zu Apfelsecco oder Brandwein sublimiert werden. Die Früchte der anderen Obstarten finden in den Bränden auch ihre Bestimmung.

Durch angepasste Mäharbeiten, wird die Artenvielfalt der Wiesen auf einem hohen Niveau gehalten. Wodurch sich viele blühende Wiesenkräuter stark entfalten können und beste Nahrungsvoraussetzungen für Insekten wie Käfer, Wespen, Hummeln und Bienen gegeben sind.

Allerdings siedeln sich durch eine eher extensiv genutzte Mähwiese leider auch Nagetiere wie Wühlmäuse an, die durch ihren Wurzelfraß vor allem jungen Bäumen das Leben schwer machen. Um die Population der Wühlmäuse auf einem ertragbaren Level zu halten, wurden Greifvogelstangen aufgestellt, die weit über die Baumwipfel

hinausragen, ebenso hängen zahlreiche Nistkästen für diverse Vogelarten, wie beispielsweise dem Steinkauz aber auch für Säugetiere wie die Fledermaus oder auch für Hummeln.

Die Nistkästen wurden in Zusammenarbeit mit dem „Landwirtschaftlichen Förderverein Oberursel und Umgebung e.V. (LFO)“ angeschafft und aufgehängt. Ebenso sind unsere Streuobstwiesen mit Blühstreifen umrandet, die von April bis Oktober durchglühen und somit den zahlreichen Insektenarten Nahrung bieten. Dies ist ein mittlerweile seit fünf

Jahren laufendes Projekt in Zusammenarbeit mit dem „LFO“. Zudem arbeiten wir seit einigen Jahren auch mit dem „Institut für Bienenkunde“ der Goethe-Universität Frankfurt, welche in Oberursel ihren Sitz hat, erfolgreich zusammen. Diese stellen ihre Bienenvölker im Frühjahr in unseren Streuobstwiesen auf, um eine Bestäubung der Obstbäume zu gewährleisten. Ein weiteres Projekt wäre noch zu nennen: Infotafeln, die unter anderem das Themengebiet Streuobstwiese umfassen, die Menschen jeden Alters, insbesondere Familien, Jugendlichen und junge Erwachsenen für die vielfältige und wichtige Thematik begeistern sollen. Auf diese Weise werden pädagogische Aspekte

abgedeckt und Zugänge zu Kindergärten, Schulen sowie jungen Familien geschaffen. Die größte unserer Streuobstwiesen liegt nämlich direkt an einem der vielen Hauptnaherholungswege der Stadt Oberursel, an welcher viele Jogger, Spaziergänger, Schulklassen und Kindergartengruppen vorbeikommen.

 

Gerne stehen wir euch für fachbezogene Fragen zur Verfügung. Beispielsweise welche Pflegemaßnahmen derzeit nötig sind, welche Schädlinge unterwegs sind, wie man seinen Baum vor diesen schützen kann und sonstige Probleme, die Passanten mit ihren Streuobstgehölzen haben.

Die Familie

Die Familie Steden ist schon seit den ersten Aufzeichnungen in den Kirchenbüchern in Oberursel ansässig. Schon immer war die Landwirtschaft das Hauptgeschäftsfeld und das ist auch noch heute so. Anfang der 1980er Jahre entschloss sich Jörg Steden, nach dem Studium der Agrarwissenschaften, den elterlichen Betrieb umzustrukturieren. Aus alten Äckern, auf welchen vorher Weizen, Raps und Gerste wuchs, wurden Streuobstwiesen mit verschiedenen, aber vor allem alten Apfelsorten.

 

Das Ehepaar Steden, Christine und Jörg, führten den ehemaligen Bauernhof nun mit den Geschäftsfeldern Landwirtschaft und Kelterei. 1988 kam der erste Sohn, Florian, auf die Welt und zwei Jahre später der zweite Sohn Valentin. Beide studieren ebenfalls Agrarwissenschaften mit den Schwerpunkten des Obst- und Weinbaus, Pflanzenbauwissenschaften, Marketing und Unternehmsführung und treten somit in die Fußstapfen ihres Vaters. Neben der Tätigkeit in der Landwirtschaft und der zunehmenden Aufgaben in der Kelterei führen die Familie Steden mit der Familie Blumenstein seit 1979 die Straußwirtschaft

„Alt Orschel“, welche in den Sommermonaten an bestimmten Terminen mit Comedy und Theater im Hof der Familie Steden ihr Tor öffnet.

 

Unsere 

Produkte

Sauergespritzt

Der perfekte Begleiter eines gemütlichen Sommerabends? Der Hingucker auf jeder Party? Genau richtig - unser Sauergespritzter in der handlichen 0,33 Liter-Flasche. Spritzig, erfrischender Apfelweingeschmack für Alt und Jung.

Aus alten Apfelsorten hergestellter Apfelwein, zur Vollendung gebracht durch die Zugabe von Kohlensäure verspricht unser Ebbelsecco den Gaumen zu verzaubern. Ob für einen locker-leckeren Empfang, oder um auf ein freudiges Ereignis anzustoßen – unser Secco passt zu jeder Gelegenheit.

Apfelsecco

Unser Apfelwein besteht aus sehr vielen verschiedenen und vor allem alten Apfelsorten. Gereift auf heimischen Streuobstwiesen direkt im Tor zum Taunus. Ein Cuvée der besonderen Art. Nach alter Tradition versetzt mit Speyerling, um den typischen Geschmack des Traditions-Apfelweins zu wahren.

Apfelwein

Weitere Produkte finden Sie in unserer Preisliste.

Wir haben jeden Freitag von 16:30 bis 18:30 Uhr unseren Hofladen für euch geöffnet. Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Produktion

"Vom Apfel in die Flasche"

Ernte

Die Äpfel unserer Streuobstwiesen werden maschinell geerntet. Durch einen speziellen Anbau für die Frontzapfwelle des Traktors, werden die Äpfel durch eine Rüttelbewegung vom Baum geschüttelt. Vereinzelte Äpfel die nicht durch die Maschine vom Baum fallen, werden mittels Schüttelstangen von Hand vom Baum geholt.

Die am Boden liegenden Äpfel sammelt eine spezielle selbstfahrende Apfelauflesemaschine auf, diese sortiert direkt Blätter und kleinere Äste aus. Auf der Maschine gelangen die Äpfel mittels Förderschnecke in einen Bunker, der an einem Hubarm befestigt ist. Sobald der Apfelbunker gefüllt ist, wird auf einem Traktoranhänger abgeladen. Auf dem Hänger wird schon einmal eine Qualitätskontrolle vorgenommen und faule Äpfel aussortiert.

Transport

Die vollen Anhänger werden von den einzelnen Streuobstwiesen direkt zur Kelteranlage in unseren Hof in die Oberurseler Altstadt gefahren. Die Hänger werden aufm dem Marktplatz umgehängt, also dem Traktor auf die Schnauze gehängt, um sie rückwärts in die Einfahrt der Kelterei zu dem Bunker der Presse zu befördern.

Produktion

Sind die Äpfel im Bunker der Presse angekommen, werden sie durch einen Wasserkreislauf weiterbefördert und dabei schon einmal vorgewaschen. An einem fischgrätenartig angeordnetem Gitter teilen sich Äpfel von Blättern, Ästen, halben Äpfeln und eben dem Wasser des Kreislaufes. Die Äpfel gelangen in ein kleineren Bunker wo sie mit Frischwasser nochmals gewaschen werden, bevor sie über einen Elevator zur Obstfräse befördert werden. Durch die Obstfräse werden die Äpfel geschreddert und gleichmäßig auf dem Band der Presse verteilt. Ab jetzt beginnt der Pressvorgang. In der hochmodernen Bandpresse durchläuft die Apfelmaische mehrere Presswalzen mit abnehmenden Walzendurchmessern. Die steigende Druckbelastung entsaftet die Maische optimal und schnell. Durch den gleichmäßig ansteigenden Flächendruck wird ein stabiler Maischekuchen geformt. Der frischgepresste Süße wird aufgefangen und fließt in ein Sammelbecken. Dort wird er, wenn er mal ein Apfelwein werden soll, mit Reinzuchthefen geimpft und direkt in einen Gärtank gepumpt oder naturbelassen, wenn er ein Apfelsaft werden soll. 

In die Flasche

Da wir eine kleine Kelterei sind, können wir nicht jeden Verarbeitungsschritt selbst vornehmen. Somit sind einzelne Arbeiten outgesourced, wie die Abfüllung in 0,33 l Flaschen, oder Abkochen und Abfüllen von Apfelsaft oder auch das Veredeln zum Ebbelsecco. 

 

Unsere Partner

 

Kontakt

Steden GbR

Kelterei Steden

Wiederholtstraße 7
61440 Oberursel
Telefon: 06171 - 57013

E-Mail: info@kelterei-steden.de
Internet: www.kelterei-steden.de

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